Mit »Lärmschutz« verschlagwortete Ereignisse

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Kürenzer kämpfen gegen Chaos

24.10.2000

Bürgerinitiative streitet für die Entlastung ihres Stadtteils vom Durchgangsverkehr

Von unserem Mitarbeiter Sonja Mertes: TRIER. Weniger Verkehr durch ihren Stadtteil- das ist das Ziel der Bürgerinitiative »Lebenswertes Kürenz«. Um ihrer Forderung Nachdruck zu geben, überreichten Vertreter der Initiative im Rathaus 926 Unterschriften an Oberbürgermeister Helmut Schröer.

Kleeburger Weg zu

27.06.2003

Mit Verkehrs- und Bebauungsplan-Fragen rund um den Petrisberg befasste sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung.

Einstimmig verabschiedete der Stadtrat den Bebauungsplan BU 16 "Petrisberg-Ost". Gegenüber der öffentlichen Auslegung haben sich in Abstimmung mit der Entwicklungsgesellschaft Petrisberg einige Änderungen ergeben. Grünflächen am Rand der Kohlenstraße fallen zugunsten eines Gewerbe- und Mischgebiets weg. Eine mögliche neue Straße zur Wohnsiedlung Burgunder-/Frankenstraße wurde in den Plan aufgenommen.
Da sich der Bebauungsplan BU 16 mit dem bereits bestehenden Plan "Nördlich Pluwiger Straße" überschneidet, wird dieser teilweise aufgehoben. In Straßen des Aveler Tals, die nicht von der geplanten Ortsumgehung Kürenz profitieren, wird die Lärmbelastung steigen. Betroffene können sich auf Antrag die Kosten für Schallschutz-Fenster und schallgedämmte Dauerlüfter erstattet lassen. Damit soll die Wohnqualität verbessert werden. Aktiver Schallschutz oder eine Änderung der Verkehrsführung sind nicht möglich. Für das Projekt stehen 280 000 Euro im
Vermögenshaushalt 2003 zur Verfügung.
Ihren Antrag den Lärmschutz auszudehnen, zog die CDU-Fraktion wieder zurück. Wie Baudezernent Peter Dietze mitteilte, gebe es für eine Ausweitung keine rechtliche Grundlage.

Lärmschutzkonzept für Alt-Kürenz

15.10.2004

Förderung für Schallschutzfenster

Für die Avelsbacher- und die Domänenstraße im Stadtteil Alt-Kürenz wird eine Lärmschutzsatzung erlassen. Damit reagiert der Stadtrat auf ein Urteil des rheinland-pfälzischen Oberverwaltungsgerichts (OVG). Drei Bebauungspläne, in denen die Entwicklung des Petrisbergs nach der Landesgartenschau geregelt ist, waren darin für unwirksam erklärt worden. Die in den Plänen vorgesehenen neuen Wohngebiete werden unweigerlich zu einer Zunahme des Verkehrs zwischen Talstadt und Höhenstadtteilen führen. Zur Entlastung der jetzt schon lärmgeplagten Anwohner in Alt-Kürenz wird in den Plänen auf die projektierte Umgehungsstraße und auf eine geänderte Linienführung des ÖPNV verwiesen. Das Gericht hatte die Bebauungspläne dennoch bemängelt, weil nicht absehbar sei, wann diese Entlastungen realisiert werden können.

(Fortsetzung siehe Dokument!)

Dokumente

»Dann wollen wir einen Baustopp«

06.01.2005

Angriffsziel Petrisberg: Kürenzer Initiative fordert Verkehrsentlastung

Von unserem Redakteur JÖRG PISTORIUS:TRIER. Bauherren fiebern der Errichtung ihres Traumhauses entgegen, Unternehmer stehen Schlange für einen Platz im Wissenschaftspark - der Petrisberg in Trier brummt geradezu vor Aktivität. Doch die Bürgerinitiative "Lebenswertes Kürenz" droht mit einer weiteren Klage und mit dem Super-Gau aus städtischer Sicht - einem generellen Baustopp.